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Aufbruch ins Universum: Countdown zum Astronomiejahr

Nur noch wenige Wochen bis 2009

Das "Kosmische Netz"In nur fünf Wochen knallen zu Neujahr die Korken und ganz Deutschland wird Sterne sehen. Im Januar beginnt das Internationale Jahr der Astronomie 2009 (IYA 2009).  Das ehrgeizige Ziel: das Weltall für jedermann erlebbar zu machen. Vor 400 Jahren richtete Galileo Galilei sein erstes astronomisches Teleskop an den Himmel und entdeckte eine neue Welt. Millionen Menschen sollen dieses Erlebnis im kommenden Jahr nachfühlen können. Die Berechnungen und Beobachtungen von Johannes Kepler, Galileo Galilei und anderen Pionieren revolutionierten das  Weltbild des 17. Jahrhunderts und schufen die Grundlagen für die moderne Astronomie und Wissenschaft. Wie hat sich unsere Sicht des Universums seitdem entwickelt? Welche mysteriösen Zusammenhänge erforschen die Astrophysiker heute und in Zukunft?

In Deutschland laufen die Vorbereitungen auf das Astro-Jahr seit gut zwölf Monaten. Am Samstag wurden auf einer Tagung in Bonn abschließend die Pläne aus dem ganzen Land präsentiert. Partner aus Bereichen der Wissenschaft, Bildung und Kultur bieten im kommenden Jahr ein breites Spektrum an Veranstaltungen an. Den Besucher erwarten Ausstellungen, Vorträge, geführte Himmelsbeobachtungen und viele weitere Highlights. Vier Themen "Der Blick zum Himmel", "Astronomie und Kultur", "Weltbilder der Astronomie" und "Astronomie und Schule" setzen Schwerpunkte. Letzterer spricht Lehrer und Schüler gleichermaßen an. Während die einen mit Ferngläsern, selbstgebastelten Kometen und Modell-Raketen experimentieren, sind die anderen zu Sonderfortbildungen, etwa zur Nutzung robotischer Teleskope für den Unterricht, eingeladen.

Feierlich eingeläutet wird das IYA 2009 in Deutschland mit einer hochkarätigen Eröffnungsveranstaltung in Berlin am 20. Januar 2009. Während der weltweiten „100 Stunden Astronomie“ vom 2. bis 5. April steht die Beobachtung des Weltraums mit eigenen Augen im Mittelpunkt. Begleitet von zahlreichen Medien- und Internetaktionen werden Amateurastronomen rund um den Globus mit ihren Teleskopen zu den Menschen kommen. In diesen Zeitraum fällt auch die Eröffnung der gigantischen Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ im Gasometer Oberhausen, die ein Jahr lang die Geschichte der Astronomie und ihrer Erkenntnisse lebendig werden lässt. Vom 7. bis 15. Mai folgt in zwei dutzend deutschen Planetarien die Premiere der gemeinsamen Show „Augen im All – Vorstoß ins unsichtbare Universum“, die unter der Federführung der Europäischen Weltraumagentur realisiert worden ist.  Alle Veranstaltungen des Astro-Jahres in Deutschland sind über die Homepage  www.astronomie2009.de

zu finden.

 

Kontakt:

Dr. Michael Geffert, Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn, Tel.: +49 228 73-3648, Fax: -3672, E-Mail: aehl@astro.uni-bonn.de

Dr. Gabriele Schönherr, Astrophysikalisches Institut Potsdam, Tel.: +49 331 7499-383, Fax: -216, E-Mail: gschoenherr@aip.de

Madleen Köppen, Astrophysikalisches Institut Potsdam, Tel.: +49 331 7499-469, Fax: -216, E-mail: presse@aip.de 

 

Bildunterschrift: Das Kosmische Netz. Am Computer wird simuliert wie sich die Strukturen des Universums entwickeln. [Bild: AIP]

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Am 20.12.2007 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2009 offiziell zum “International Year of Astronomy“ (IYA 2009, Astro-Jahr) erklärt.  Initiiert wurde das Jahr von der „International Astronomical Union“ (IAU) und der UNESCO, in Erinnerung an den 400. Jahrestag der ersten Himmelsbeobachtungen durch ein Galileisches Fernrohr. Astronomie als allumfassendste Wissenschaft ist tief verwurzelt im Kulturerbe der Menschheit. Astrophysikalische Erkenntnisse revolutionieren auch heute noch unser Weltbild und Verständnis des Universums. Das Weltall. Du lebst darin – Entdecke es!

 

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